7 Ausreden warum man kein Geld hat

Wer kennt es nicht von sich oder von anderen. Das Konto ist immer leer. Der Dispo oft ausgeschöpft. Oder man schafft es einfach nicht, etwas mehr Vermögen aufzubauen. Dabei wiederholen sich 7 Ausreden, warum man kein Geld hat und sich nicht darum kümmert, immer wieder. Diese Ausreden sehen wir uns einmal genauer an.

Ich kenne mich mit Finanzen nicht aus

Das lässt sich schnell ändern. Man kann beispielsweise Freunde fragen. Es gibt zahlreiche Blogbeiträge oder Bücher über Vermögensaufbau. Hier findet ihr meine Favoriten.

Jeder von uns hat außerdem bereits in der Schule gelernt, sich in Themen einzuarbeiten und sich dazu Wissen anzueignen. Wenn man sich mit Finanzen nicht auskennt, dann kann man diesen Zustand schnell ändern.

Aktien sind nur etwas für reiche Menschen

Stellt euch doch einmal die Frage, weshalb diese Menschen reich geworden sind und bleiben? Weil sie sich um ihr Geld kümmern und keine Ausreden suchen, es nicht zu tun.

Das Gute ist, dass man mit Hilfe von Aktien bereits mit wenig Geld Anteile an Unternehmen kaufen kann. Das ist eine wertvolle Errungenschaft. Wenn man sich an Unternehmen beteiligen will, die nicht an der Börse sind, kann man das tatsächlich nur mit einer größeren Menge Geld tun. Dagegen besteht jedoch bereits die Möglichkeit ab 25 Euro in ETFs zu investieren. Das sind indexbasierte Aktienfonds, die oft in über 1000 verschiedene Unternehmen investieren. Sie sind außerdem sehr günstig.

Geldgeschäfte sind Männersache

Tatsächlich kümmern sich mehr Männer als Frauen um die Finanzen. Das hat unterschiedliche Gründe (Hier ein ausführlicher Blogbeitrag). Frauen durften bis in die 60ger beispielsweise nicht einmal ein eigenes Konto eröffnen. Es liegt aber nicht daran, dass Frauen vermeintlich weniger mathematisch begabt sind. Für Geldgeschäfte brauch man keine höhere Mathematik. Es reicht ein bisschen Plus, Minus und Multiplizieren.

Frauen sollten sich mit ihrem Geld und Vermögen auseinandersetzten und sich ihrer finanziellen Verantwortung stellen. Andernfalls sind sie abhängig davon was ihr Mann mit dem Geld macht, sofern sie einen haben. Studien haben gezeigt, dass Frauen die besseren Anlegerinnen sind. Es hat also viele Vorteile sich selbst darum zu kümmern.

Mein Finanzberater kümmert sich darum

Das ist zwar besser als nichts, aber trotzdem nicht die beste Lösung. Denn „kostenlose“ Finanzberater sind nichts anderes als provisionsbasierte Verkäufer. Sie verkaufen die Produkte, die am besten für deren eigenen Geldbeutel sind. Horrende Abschlussgebühren sind im Kleingedruckten versteckt und schmälern die Rendite gewaltig. Dabei handelt es sich nicht selten um mehrere tausend Euro.

Wer sich selbst mit den Möglichkeiten auseinandersetzt sein Geld anzulegen, erzielt höhere Renditen. Steuervorteile mit denen gerne geworben wird, können schnell von den höhen laufenden Kosten der komplexen Produkte aufgefressen werden. Deswegen bleibt einem nichts anderes übrig, als sich selbst schlau zu machen und den Beratern nicht blind zu vertrauen.

Ich habe nicht genug Zeit

Nicht genug Zeit zu haben ist eine häufig gebraute Ausrede. Dabei haben die meisten Leute einfach keine Lust. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass es sinnvoller ist, sich einmal einen Tag mit seinem Geld zu beschäftigen als einen Tag dafür zu arbeiten. Der Aufwand lohnt sich ganz bestimmt.

Geld ist nicht wichtig

Überlege einmal wie viele deiner Probleme sich mit Geld lösen lassen. Abgesehen von zwischenmenschlichen Schwierigkeiten sind es die meisten. Dazu kommt, dass man sich eine private Altersvorsorge mit Geld aufbaut. Die gesetzliche Rente allein vermiest einem die Freude auf den Ruhestand. Wer sich mit Geld auseinandersetzt, hat es somit im Leben leichter und vermeidet unnötigen Stress.

Eine andere Frage, die man sich außerdem stellen sollte ist: Warum arbeitest du, wenn Geld dir nicht wichtig ist? Wenn man für seinen Beruf kein Geld bekommen würde, würden viele von euch sicher morgens nicht so bald aufstehen. Weswegen verbringt man den ganzen tag im Büro, wenn der Lohn den man dafür bekommt nicht wichtig ist?

Aktien sind zu riskant

Wer langfristig investiert und das Auf und Ab an der Börse aushält, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer höheren Rendite belohnt. Es handelt sich also um ein lohnenswertes Risiko.

Riskant ist es übrigens auch sein Geld nur auf dem Konto liegen zu lassen. Denn die Inflation frisst es schneller auf als man denkt. (Hier findet ihr einen Blogbeitrag dazu).

Ausreden sich nicht um sein Geld kümmern
Ausreden, warum man sich nicht um sein Geld kümmert / Quelle: Pixabay – CCO

2 Kommentare

  • Also meiner Erfahrung nach sind die häufigsten Ausreden ganz anders gelagert. Nämlich: dass es ja keine Möglichkeiten gäbe, mehr Geld zu verdienen. Die anderen sind Shculd, der Arbeitgeber, der nicht genug bezahlt, die Gesellschaft, weil es keine besseren Jobs gibt, und weil alles so viel kostet… und und und. Die Verantwortung wird abgegeben, und der eigenen Finanzhaushalt nicht in die eigenen Hände genommen.
    Ich habe beobachtet, dass viele von denen, die immer jammern, dass das Geld nicht reicht, diejenigen sind, die im Restaurant das teuerste und größte Gericht kaufen, was sie natürlich nicht aufessen, und regelmäßig neues Gegenstände kaufen, die sie nicht wirklich brauche… 🙂

    • Hallo Andreas,

      ja, du hast recht. Viele jammern auch, dass sie nicht genug verdienen. Das wäre dann Ausrede Nummer 8. Leider sucht der Mensch die Fehler immer bei den anderen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten mehr Geld zu verdienen. Man muss es nur wollen und dranbleiben.

      Falls noch mehr Ausreden dazukommen, werde ich Ausreden II veröffentlichen.

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